Nistkastenpflege an der Argen

Luis Ramos in luftiger Mission. (Strobel 2015)
Luis Ramos in luftiger Mission. (Strobel 2015)

Vögel auf Wohnungssuche, der NABU hilft.

 

Es singt und pfeift überall,  Meisen, Kleiber, Spatzen und andere Arten bilden ihre Reviere und bereiten sich auf die Brutsaison vor.  Höchste Zeit, die Vogelkästen  in den Gärten und der Feldflur zu reinigen, alte Nester entfernen.

Hier muß der Vogelfreund nachhelfen, weil die Piepmätze  einfach auf das alte Nest drauf bauen bis der Kasten voll ist. Der Wohnungszweck ist dann nicht mehr erfüllt.

Weil selbst an der Argen entlang  Höhlenbäume nicht gerade häufig sind, haben Aktive des NABU schon vor Jahren von der Argenmündung bis Gießen an beiden Seiten des Flusses verschiedene Arten von Nistkästen aufgehängt, auch einige Fledermauskästen, die jährlich kontrolliert sein wollen. Insgesamt rund 100 Kästen wurden auch in diesem Jahr kontrolliert, registriert,  gesäubert und beschädigte entfernt.  Zwei Personen sind mindestens zwei Nachmittage damit beschäftigt, was bei schönem Wetter auch Spaß macht und teils interessante Einblicke in die Natur gewährt. Außer Vögeln nutzen auch andere Spezies die Kästen, z.B. Bienen, Hummeln, Siebenschläfer, die man anhand ihrer hinterlassenen Spuren bestimmen kann.

Wer sich nicht nur in der Theorie mit der Natur beschäftigen will, sondern sich auch aktiv einbringen möchte, ist beim NABU willkommen, um auch an solchen Aktionen mitzumachen.  (Edwin Strobel)   

Kleiber beim Nestbau im Nistkasten. Er stellt sich gegenüber den NABU-Mitarbeitern sicherheitshalber tot. Die Rinde der Waldkiefer wird als Nistmaterial eingetragen. (Götz 2015)
Kleiber beim Nestbau im Nistkasten. Er stellt sich gegenüber den NABU-Mitarbeitern sicherheitshalber tot. Die Rinde der Waldkiefer wird als Nistmaterial eingetragen. (Götz 2015)

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