Flächennutzungsplanung Langenargen

Wie und wohin soll sich der Ort entwickeln?

 

Entwürfe zur Flächennutzungsplanung seit Beginn des Verfahrens im Jahr 2007/2008 (Ausschnitt Langenargen):

 - Die Ladezeiten der Bilder sind evtl. etwas länger wegen der detailreichen Auflösung. -

Die Pläne können vergrößert werden, so dass Details zu erkennen sind. Legende: Bild 5.

 

Künftige Ortsentwicklung

 

Der Flächennutzungsplan (FNP) legt die Grundlage für die künftige Ortsentwicklung, wie z.B. die Wohnbebauung.

 

Seit rund 10 Jahren wird der FNP überarbeitet. Es gab seither vier veröffentlichte Planentwürfe. Zwischen den ersten beiden und den letzten beiden Entwürfen wechselte der Ortsvorsitz.

Das Verfahren ist nach wie vor noch nicht abgeschlossen.

 

Die Pläne 2011 und 2012 waren durch eine umfangreiche Ausweisung an Wohnbauflächen von 20 ha gekennzeichnet.

 

In den Plänen 2015 und 2016 wurden durch eine Korrektur der Bedarfsberechnung - entsprechend den Landesvorgaben - die Wohnbauflächen auf 8,6 ha reduziert. Aufällig war zudem eine Verlagerung der Ortsentwicklung auf die Grünbereiche am Mooser Weg: so wurden z.B. 1,2 ha Wohnbaufläche an den nördlichen Ortsrand verschoben.

Zudem wurden weitere Bereiche als Gemeinbedarf- und Sonderbau-flächen ausgewiesen: z.B. auf dem Flurstück "Höhe" (siehe: Weitere Planungen) oder der 2,4 ha großer "Wohnmobil-Parkplatz" südlich des Sportzentrums - im Grünzug und landwirtschaftlichen Vorranggebiet:

 

Wohnbaualternativen schaffen statt sie "wegzustreichen"

 

Statt eine kompakte Ortsentwicklung mit kurzen Wegen weiter zu verfolgen, wurden 2015 gut geeignete zentrumsnahe Wohnbaugebiete aus den Plänen "weggestrichen" und eine Entwicklung in Richtung Norden vorangetrieben.

 

Tatsächlich gibt es gute, verfügbare Alternativen zu einer Bebauung auf dem "geschützten Grünbestand Höhe". Bestätigt wurde dies auch aus erster Hand: vom ehemaligen Bürgermeister Müller, der noch für die ersten beiden Planentwürfe verantwortlich war (vgl. Schwäbische Zeitung 29.7.2017).

 

Es ist kein Problem, Wohnbaualternativen zu schaffen und z.B. aus den 20 ha der ersten FNP-Entwürfe 8,6 geeignete ha auszuwählen.