Aktuell

Bürgerbegehren für den Naturraum am Mooser Weg

Im Jahr 2018 hatten die Bürger beschlossen, dass der Grünbestand "Höhe" am Mooser Weg nicht bebaut werden soll, so wie es auch der Gemeinderat im Jahr 2000 beschlossen hatte. Nun haben zwei Fraktionen im Gemeinderat erneut einen Bebauungsbeschluss gefasst - entgegen des Bürgerentscheids von 2018. Sie beabsichtigen eine gesetzlich geschützte Streuobstwiese zu überbauen, welche als Ausgleichsfläche den Naturraum zwischen Bodensee und Tettnanger Wald stärken soll.

 

Der NABU wendet sich gegen diese Absichten und unterstützt das Bürgerbegehren "Mooser Weg", das erneut einen Bürgerentscheid fordert. Die Webseite des Bürgerbeehrens findet man unter www.mooserweg.de. Dort erfahren Sie mehr über die Hintergründe und über Möglichkeiten, das Bürgerbegehren zu unterstützen. Mehr zum Bürgerentscheid 2018 erfahren Sie hier unter Bürgerentscheid 2018.

(Stand: Dez. 2022)

Üppig blühende Streuobstwiese am Mooser Weg im Sommer 2022. Eine wertvoller Lebensraum für Insekten, Vögel und Fledermäuse.
Üppig blühende Streuobstwiese am Mooser Weg im Sommer 2022. Eine wertvoller Lebensraum für Insekten, Vögel und Fledermäuse.

Herbstferien mit Firlefanz

Mit Rate-Quiz, Such- und Bewegungsspielen wurden die Kinder des Ferienprogramms Firlefanz der Franz Anton Maulbertschule spielerisch neugierig auf die Natur gemacht. Die Jägerin Edith Fischer und der NABU mit Margrit Wahl erzählten über das Leben der heimischen Tiere. Die Kinder lernten aber auch, wie unheimlich lange weggeworfener Müll in der Natur braucht, um zu verrotten. Es wurden fleißig Steine, Zweige, Blätter und vieles mehr gesammelt und daraus gemeinsam ein großes Friedenszeichen gelegt. Mit lustigen Geschichten und fröhlichen Liedern verging der Tag für Kinder und Betreuer wie im Flug und wird in schöner Erinnerung bleiben. (November 2022)


Mitgliederrundbrief 2022

Im Mitgliederrundbrief 2022 des NABU Langenargen lesen Sie über Aktivitäten und Ereignisse im Jahr 2021.

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Mitgliederrundbrief 2022 (Rückblick 2021)
NABU-La_Rundbrief_2022_1.0-LQ.pdf
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Veranstaltungsprogramm 2022

Das Veranstaltungsprogramm 2022 der Gruppen Eriskirch-Meckenbeuren, Friedrichshafen-Tettnang und Langenargen ist da.

Siehe: Veranstaltungen


Erhalt der Streuobstwiese am Mooser Weg im "geschützten Grünbestand Höhe"

- Stellungnahme und Informationen zum Einwohnerantrag vom 17. Nov. 2021 -

Am 17.11.2021 wurde an die Gemeinde Langenargen ein Einwohnerantrag (Vertrauenspersonen M. Resch und M. Florian) übergeben mit dem Wortlaut: "Wir stellen den Antrag, dass sich der Gemeinderat erneut mit einer Bebauung des Flurstücks 2021, Teilfläche am Mooser Weg von ca. 5.500 qm befasst".

Dieser Antrag wendet sich damit gegen den Bürgerentscheid von 18. März 2018, in dem die Bürger Langenargens entschieden hatten, diesen Grünbereich zu erhalten - siehe Bürgerbegehren Mooser Weg 2017/18.

 

Der NABU Langenargen hat am 16. Jan. 2022 den Gemeinderat gebeten, diese Streuobstwiese und Ausgleichsfläche am Mooser Weg weiterhin zu erhalten. Zur Begründung wurde folgende Stellungnahme beigefügt:

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Schutz der Streuobstwiese am Mooser Weg - Stellungnahme NABU Januar 2022
2022-01_Stellungnahme-NABU-LA_Streuobstw
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Am 31. Januar 2022 wird der Einwohnerantrag unter TOP 7 im Gemeinderat behandelt. Sitzungsunterlagen siehe: https://www.langenargen.de/rathaus-service/politik-gemeinderat/buergerinformationssystem


Wie in der Sitzungsvorlage zusammenfassend dargestellt, sind wesentliche Gründe für den Erhalt der Streuobstwiese, dass

  • entsprechend der Ziele und Vorgaben der Raumordnung die engere Uferzone von weiterer Bebauung freizuhalten ist, eine weitere Siedlungsentwicklung entlang des Bodenseeufers also ausgeschlossen werden muss.

  • dies durch den festgesetzten Grünzug nördlich des Mooser Wegs zwischen Bodensee und Tettnanger Wald weiter verdeutlicht wurde.

  • im November 2001 der Beschluss gefasst wurde, die „Höhe“ als geschützten Grünbereich dauerhaft zu erhalten.

  • im März 2018 diese Zielsetzung mit einem Bürgerentscheid bestätigt wurde.

  • der im Jahr 2019 vom Gemeinderat verabschiedete Flächennutzungsplan keine Wohnbauentwicklung auf der "Höhe" vorsieht.

  • der Artenschutz in diesem Bereich besonderen Schutz genießt, da es im weiteren Umfeld keine vergleichbare Streuobstwiese gibt und die „Höhe“ mit ihren Magerwiesenbereichen und der Streuobstwiese ein besonders wertvolles Offenlandbiotop von öffentlichem Interesse darstellt.

  • daher eine Bebauung der Streuobstwiese nach §33a NatSchG zu versagen ist.

  • als Maßnahme gegen den Biodiversitätsverlust eine Biotopverbundplanung (§22 NatSchG) erforderlich ist, für welche die "Höhe" ein besonders wertvolles Teilbiotop darstellt.

Stellungnahme zum Bebauungsplan "Bodan Werft – Bereich Hotel" (zum Planentwurf vom 30.4.2021)

Der NABU Langenargen stellt sich gegen die Absicht der Gemeinde Kressbronn, in einem bislang geschützten Bodenseeuferbereich bei der ehemaligen Bodan-Werft ein Hotel zu bauen. Die im Rahmen des Beteiligungsverfahrens Juli/August 2021 abgegebene Stellungnahme finden sie hier:

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2021-08_STN_NABU_Hotel-Bodan.pdf
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Mitgliederrundbrief 2021

Im Mitgliederrundbrief 2021 erwartet Sie ein informativer Rückblick über Aktivitäten und Ereignisse im Jahr 2020.

Download
Mitgliederrundbrief 2021 (Rückblick 2020)
NABU_Rundbrief_La_2021.pdf
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Langenargen blüht auf

Sich gemeinsam mit anderen LangenargenerInnen für die biologische Artenvielfalt in unserem schönen Zuhause am Bodensee einsetzen - Das ist die Grundidee der Initiative "Langenargen blüht auf". Wir möchten alle einladen und inspirieren, ihre Gärten, Balkone oder Wiesen bunter und nachhaltiger zu gestalten und so Nahrungs- und Lebensraum für unsere heimischen Insekten zu schaffen. Mehr Informationen siehe: "Langenargen blüht auf"

Weitere Stellungnahmen zu Flächennutzungsplan, Regionalplan, Landschaftsschutzgebiet oder Bauvorhaben u.ä. finden Sie unter: Stellungnahmen


Immer aktuell: Streuwiesen- und Gehölz-Pflegeaktionen

Im Sommer werden die Streuwiesen in  Langenargen gepflegt, im Winter werden Hecken und Gehölz zurückgeschnitten. Wer Interesse hat mitzuhelfen, wende sich an Herrn Edwin Strobel.